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Transit

Kinofilm

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, deutscher Flüchtling, entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft.
In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg erinnert sich der Papiere Weidels und nimmt dessen Identität an. Er taucht ein in die ungefähre Existenz des Transits. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, der Konsulate, in den Cafés und Bars am Hafen. Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen?
Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvolle Marie trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist? Der, so erzählt man, sei in Marseille aufgetaucht, in Besitz eines mexikanischen Visums für sich und seine Frau.

Produktionsfirma: Schramm Film Koerner & Weber, neon productions
Verleih: Piffl Medien
Regie: Christian Petzold
Drehbuch: Christian Petzold
Darsteller: Franz Rogowski, Paula Beer, Lilien Batman, Ronald Kukulies, Godehard Giese, Barbara Auer, Maryam Zaree, Matthias Brandt
Produktionsjahr: 2017
Kinostart: 05. April 2018

Copyright Szenenbilder: Schramm Film/ Marco Krüger und Schramm Film/ Christian Schulz

Seine Premiere feierte „Transit“ auf der 68. Berlinale und lief dort im internationalen Wettbewerb.

Auftraggeber:
Schramm Film Koerner & Weber

Zeitraum:
01/2018

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